TiSaTo Mondkeramik

Meine kleine Geschichte

Mein Name ist Christine Hiltpolt.

 Der Wunsch zu töpfern geht sehr weit in meine Kindheit zurück und das ist schon lange her, die Zeiten waren damals auch ganz anders, es war einfach nicht möglich. Alles passiert sowieso wenn die Zeit reif ist.

2014 auf der Insel Korfu, ein wunderbarer warmer Abend, auf unserer Terrasse - das Meeresrauschen im Hintergrund, erzählte ich meiner Familie davon und träumte so vor mich hin, mal einen Töpfer-Kurs zu belegen…. für meine Männer ( Ehemann und Sohn) war es sonnenklar….. warum nicht? Mach doch! Meine vorgebrachten Bedenken, dass ich dann vielleicht mal nicht da sein könnte, zauberte ein Lächeln in ihre Gesichter und sie spornten mich an loszulegen. Männerabende waren in Aussicht!


Wieder zu Hause, belegte ich einen Kurs und die Faszination verankerte sich. Das Christkind brachte mir eine Töpferscheibe und beschwerte sich, dass ich mir nie mehr so etwas Schweres wünschen solle, es folgte ein gebrauchter Brennofen und nun habe ich Regale voll mit meinen Werken. 

Ich wollte von Anfang an etwas schaffen, das Bestand hat und Träger meiner Überzeugung ist. So arbeite ich mit Steinzeugton, den entsprechenden hochwertigen kennzeichnungsfreien Glasuren und brenne mit sehr hohen Temperaturen. Wenn aus dem „Matsch“ ein Teil entstanden ist, trocknet es mindestens 2 Wochen. Warum es manchmal auch ein paar Monate dauern kann bis ich den Ofen voll habe, möchte ich später erklären :-). Die Brände erfolgen im Zusammenhang mit den später erwähnten Aspekten zum Großteil bei Voll- und Neumondmond.


Ich brenne meine Teile das erste mal roh, zwischen 950°C und 1.000°C. Bis sie ausgekühlt sind, brauchen sie über 2 Tage. Dann werden sie, passend zum Entstehungstag an besonderen Tagen glasiert und müssen wieder trocknen. 

Der hohe Glasurbrand/Steinzeugbrand von 1.250°C bringt meinen Ton sehr nahe an den Schmelzpunkt. Er sintert, verbindet sich mit der Glasur und nimmt nachher weniger als 1% Wasser auf. Das heißt: frostsicher, spülmaschinenfest und auch für die Mikrowelle und das Backrohr geeignet. Mich begeistert der wunderschöne Klang der Teile. 

Auch beim Glasurbrand dauert es bis zu 3 Tage, bis ich die Ofentür öffne. 

Jedes Stück hat eine dokumentierte Geschichte, eine besondere Qualität!


Natürlich ist keines meiner Teile „meisterhaft“ und nichts sieht aus „wie aus dem Geschäft“, aber alle Dinge haben eins gemeinsam: Sie sind mit viel Liebe und Begeisterung entstanden. 


 

Was dahinter steckt

der Geist in der Flasche :-)

Und nun, wie versprochen ein bisschen was von den Dingen die dahinter stecken:

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Kräutern. Daraus ergab sich dann aus eigenen Erfahrungen dass die Wirkung und Haltbarkeit signifikant erhöht werden kann wenn ich bei der Pflege, Ernte, Verarbeitung und Abfüllung auf die sogenannten Mondphasen achte. Respektvoller Umgang mit allen Lebewesen, dazu gehören natürlich auch die Pflanzen, gehörte schon immer dazu.

Inzwischen habe ich mir eine originale „Leonardo-Destille“ besorgt und stelle nun einige ätherischen Öle und Hydrolate selbst her und wie könnte es anders sein - auch hier achte ich auf die Mondphasen. Die Qualität ist wunderbar!!! Ich kann mir so auch sicher sein, dass keine Zusatzstoffe drin sind.

 

Ich experimentiere bei der Herstellung in diesem Sinne auch bei meiner Steinzeugware mit den Einflüssen der Mondphasen, weil ich überzeugt davon bin, dass man bei der Herstellung, den Objekten positive Energien mitgeben kann. Das ist auch einer der Gründe, warum bis zur Fertigstellung oft viele Wochen und sogar Monate vergehen. 

 

 

Über meine Steinzeugware

....kein alltägliches "Zeug"

Ich töpfere nicht mit Wasser, sondern mit Salbeitee, dessen Pflanzen ich selbst anbaue. Jedes Teil ist mit kennzeichnungsfreien Glasuren von der Firma „Botz“ bemalt - nicht getaucht! Kennzeichnungsfrei heißt, dass keine Gefahr für Gesundheit und Umwelt besteht. Nicht nur deshalb sind meine Gefäße als Essgeschirr geeignet. Wie gesagt, der Glasurbrand hat 1.250°C, somit ist jedes Teil frostbeständig, spülmaschinenfest und mikrowellengeeignet. Alles ist so gemacht, dass 20 Jahre Spülmaschine nichts ausmacht und es wäre schön, wenn sie durch Generationen vererbt werden würden. Es sind keine schnelllebigen Teile. Vorrangig habe ich Dinge getöpfert, die auf den ersten Blick wie Geschirr aussehen, aber der Phantasie in der Verwendung sind Tür und Tor offen. Jede Schüssel und alles andere, kann natürlich auch als Behälter oder Untersetzer für „Besonders“, für Räucherwerk (da feuerfest, die Glasur verändert sich nicht, Kerzen dürfen ganz runter brennen und Wachsreste oder verkohlte Räucherreste können auch mit spitzen Dingen abgekratzt werden), Pflanzentopf oder als Futternapf verwendet werden. 

Für jedes Stück, ab der Objekt Nr. 114,  habe ich ein Datenblatt gespeichert mit Aufzeichnungen über die Entstehung. Das sind: Datum der Entstehung, Schrühbrand, Glasur und Glasurbrand und der dazugehörigem Sternzeichen das der Mond zum jeweiligen Zeitpunkt durchläuft.  Dieses Blatt bekommt das Stück mit. Alle Stücke haben eine Nummer. Für mich halte ich noch viele weitere Aufzeichnungen bereit. Mein Mann neckt mich manchmal mit meiner Dokumentationsart und bezeichnet meine Aufzeichnungen spaßhalber als „Krankenblatt“ für jedes Stück….irgendwie hat er recht, denn es steht alles darin. Aber nur so kann ich weiterentwickeln und beobachten. 


Ich mag meine „Schätze“ sehr und hoffe, dass das ein oder andere Teil ein schönes neues „zu Hause“ findet, bei einem Menschen oder einer Familie, die sich freuen wenn sie es anschauen und verwenden und vielleicht die positive Ausstrahlung spüren.


Ganz lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast meine Ausführungen zu lesen, ich freue mich sehr!!! 

Christine mit Samuel und Tom

 

TiSaTo

Erklärung zu meinem Logo

Wenn man neben den notwendigen Handgriffen des Alltags etwas Zusätzliches machen möchte, geht das meistens viel besser, wenn die Familie beisteht und hinter einem steht.  Ich habe das große Glück in dieser Situation zu sein. Darum dieser Name.


Ti (Tine) -         das bin ich, denn er Esel nennt sich immer zuerst. 


Sa (Samuel) -    das ist mein Sohn. Er war allein schon von der Idee begeistert und unterstützte mich mit seinen Gedanken von Anfang an. Nun töpfert er fleißig mit und glasiert seine Sachen selbst. Zudem ist er mit seiner     liebevollen Art eine Inspiration für mich, steht mir bei und hat immer wieder gute Einfälle. Er ist immer in meiner Nähe wenn ich werke.


To (Tom) -        das ist mein Mann. Seit er von meinem Kindheitstraum - zu töpfern erfahren hat, ging es steil bergauf mit der Realisierung. Er kümmert sich um die Maschinen und um alles, was dazu gehört.  Zudem hat er die Gabe, die Dinge realistisch zu sehen und mich am Boden zu halten. Durch seine konstruktive Kritik, manchmal gnadenlos, bringt er Schwung in mein Tun.

        Meine beiden Männer sind meine Hilfe und Ruhepole! 


Meine Mama möchte ich an dieser Stelle auch erwähnen, da sie, wie Samuel und Tom, mein Werken sehr unterstützt und mir die Einstellung zu den Dingen mit in mein Leben gegeben hat. Im Logo ist sie nicht enthalten, aber trotzdem als guter Geist in jedem Teil.

 

Alles was du tust,

jeder Moment,

passiert nur 1 mal

 

Bilder meiner kompletten Keramik

Ich befülle ja gerade  diese Seite und es wird noch eine Weile dauern bis alles so ist wie ich es möchte, aber auf der Website meiner Mutter findest du fast alle meine Werke. Schau doch einfach mal vorbei.

 
 
 
 

Geburtsurkunde

So sieht die "Geburtsurkunde" oder das Zertifikat aus. Die Quelle meiner Inspiration und meiner Entwicklung entspringt den Werken von  Johanna Paungger und Thomas Poppe, sowie Maria Thun.

Bei der ganzen Geschichte läuft es so: den signifikantesten Impuls erhält das Stück wenn aus dem unförmigen Tonball die Form entsteht - sehr oft entsteht etwas Anderes als gedacht - es wird einfach und ich darf es machen - das ist der Geburtstag. Der Schrühbrandtag (Rohbrand), der Glasurtag und der Tag des Glasurbrandes geben weitere Eigenschaften mit in sein Leben. So experimentiere ich, so lerne ich und die strahlenden Gesichter der "User" wenn sie mir von ihren Erfahrungen mit meinen Stücken erzählen bestätigen meine Überzeugungen. Es schmeckt besser daraus, es hält länger darin und es macht mehr Freude....

Vorderseite eines goßen Blattes

TiSaTo

Das ist eines meiner früheren "Urkunden" zum Stück. Es ist DIN A4 groß und laminiert. Da ich ja viel mit Kräutern arbeite und auch nach Anlass sammle und verarbeite habe ich anfangs immer alles drauf geschrieben was ich weiß und auf was ich Acht gebe. Da es aber die meisten Menschen nur verwirrt habe ich nun eine kleinere Version gewählt. Weniger ist oft mehr und ich möchte auch niemanden meinen momentanen Stand des Wissens aufdrücken - ich bin ja auch nur auf dem Weg.....

Das ist die Rückseite des großen Blattes

TiSaTo

ein weiterer Grund warum ich von der großen Version weg gegangen bin, ist meine Umstellung im Haushalt. Alles unnötige Plastik verschwindet, nur Vorhandenes wird noch genutzt. So kommt kaum noch etwas davon hinzu. Wo es geht kaufe ich verpackungsfrei ein und inzwischen mache ich mir meine Haushaltsreiniger und meine Pflege selbst. Alles was auf mich drauf kommt und fast alles was unseren Haushalt pflegt (gut 80 %) kann ich bedenkenlos auch essen! Das ist mein winzig kleiner Teil, den ich dazu beitragen kann um unsere liebe Umwelt nicht zu belasten. Hier also spare ich Toner und Papier und Laminierplastik, aber wie gesagt: ein Großes ist jederzeit möglich auf Wunsch!

ab dem Stück Nr. 271 gibt es diese "Geburtsurkunde"

TiSaTo

es sind alle relevanten Daten drauf. Jeder der sich mit den Mondphasen oder der Zahlensybolik beschäftigt, hat somit alles in der Hand um sein Stück zu "erkennen" und bei Bedarf richtig einzusetzen. Ich selbst wähle für die selbst gemachten Salben das passende Gefäß um die Haltbarkeit und Wirkung zu steigern.... naja, wie gesagt, auch auf den kleinen Zertifikaten steht alles drauf. Auf der Rückseite ist auch ein Bild und eine kurze Beschreibung was ich mir beim Töpfern denke - ähnlich wie hier auf meine Seite...

 
 

Salben

Die Kraft der Natur

vor 23 Jahren erlebte ich am eigenen Körper wie gut die Schätze der Natur helfen. Seit dem beschäftige ich mich mit Kräutern. Im Einklang mit den Einflüssen zu den verschiedenen Mondständen, bemühe ich mich mit großem Respekt vor der Schöpfung, das heilende Wesen der jeweiligen Pflanzen in die Salben zu bekommen. Ich habe keine Ausbildung in dieser Sparte. Alle unten gemachten Angaben dienen der Information, die Wirkungen sind nicht wissenschaftlich bewiesen (glaube ich) und beruhen nur auf eigenen Erfahrungen. Die Nutzung ersetzt keinen Arztbesuch und keine ärztliche Behandlung.

Gundermann - Salbe

"Gund" ist das althochdeutsche Wort für Eiter. Sie heilt von innen nach außen und schiebt so zum Beispiel den Dreck bei Abschürfungen nach draußen.  Wir verwenden sie bei eiternden Wunden, Schrunden, Schürfwunden, Pickel, bei Verbrennungen ist sie ein wahrer Segen bei "Schnippelunfällen" - also Schnittverletzungen - wenn wir mit unseren Kräutern arbeiten. Beim Sonnenbrand im Urlaub kommt sie genauso zum Einsatz wie bei Insektenstichen und Brennesselkontakt. Diese kleine hübsche Pflanze hat uns schon oft geholfen und wir lieben sie sehr!

Der Gundermann stammt aus meinem und dem Garten meiner Mutter. Hier und dort ist keine Chemie willkommen, alles darf so gedeihen wie und wo es will und wird von uns nur beim Wachsen beobachtet. Ich verwende ausschließlich natürliche Zutaten und keine Konservierungsmittel. Die Haltbarkeit entsteht durch das "gewußt wie und wann".

Wenn du etwas davon haben möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden!

Ingwer - Zimt - Salbe

Die Schnupfenzeitsalbe

Ingwer und Zimt stärken das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.. Sie wärmt sanft. Wir salben mit ihr vor dem Schlafengehen unsere Fußsohlen. Unsere Familie wird seit dem viel seltener verschnupft oder grippig. Zudem duftet sie so herrlich! Wir nehmen sie auch bei Verspannungen (Computernacken) und Muskelkater.

Der Ingwer ist allerbester Bio-Ingwer. Die verarbeiteten Zimtstangen sind

Ceylon-Bio-Demeter-Zimtstangen 

Ich verwende ausschließlich natürliche Zutaten und keine Konservierungsmittel. Die Haltbarkeit entsteht durch das "gewußt wie und wann".

Wenn du etwas davon haben möchtest, kannst du dich gerne bei mir melden!

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Ich versende meine schönen Stücke auch gerne...meistens mit Hermes.... sende mir einfach eine Nachricht und wir besprechen wie wir es am günstigsten machen. Du kannst anhand der Größe auch schon vorab auf der Hermes- Seite online schauen was der Versand kostet. 
Da ich nahe an der deutschen Grenze wohne, ist es auch kein Problem das Paket von Mittenwald aus zu schicken. Also recht günstig auch nach Deutschland. Ich würde mich freuen!!!!

Natürlich kannst du es auch zurückschicken und bekommst dein Geld wieder zurück, wenn es dir nicht gefällt.

460 Riehlweg
Seefeld in Tirol, 6100
Österreich

+43 664 2329238

 

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